Mit einem 3D-Tastsystem lassen sich die Positionen verschiedener Nullpunkte an einem Werkstück automatisiert aufnehmen und in einer Nullpunkt-Tabelle ablegen. Hierzu gibt es verschiedene Anwendungsbeispiele:
Verfügt ein Werkstück über gleichartige Konturen, dann kann ein und das selbe Programmteil eine Bearbeitung an verschiedenen Stellen des Werkstücks durchführen. Zu diesem Zweck kann der Nullpunkt, auf den sich der Programmteil bezieht, auf die betreffenden Positionen am Werkstück verschoben werden. Diese Werte können in einer Nullpunkt-Tabelle hinterlegt sein. Die exakte Position der Nullpunkte kann u. U. mit einem 3D-Tastsystem ermittelt und in die Nullpunkt-Tabelle übernommen worden sein.
An Maschinen oder Bearbeitungszentren mit Palettenwechslern werden die Werkstücke automatisch ausgetauscht. In diesem Fall können die Nullpunkte der verschiedenen Werkstücke mit einem 3D-Tastsystem programmgesteuert ermittelt und in einer Nullpunkt-Tabelle hinterlegt werden.