Zyklen für manuelles und automatisiertes Einrichten und Messen
Viele typische Messaufgaben werden in NC-Steuerungen als parametrisierte Unterprogramme – sogenannte Zyklen – hinterlegt. Der Programmersteller kann diese auf einfache Weise wählen, bei der HEIDENHAIN TNC z.B. über Softkeys. In Dialogen oder Formularen können dann die notwendigen Koordinaten und Parameter für einen Zyklus eingetragen werden. Grundsätzlich gibt es 3 Gruppen von Tastsystemzyklen, die zur Programmerstellung genutzt werden können:
 | | Ausrichten des Werkstücks nach einer Erfassung der Schieflage |
 | | Bezugspunkte bestimmen und setzen |
 | | Vermessen des Werkstücks |
Jede dieser Gruppen vereint Tastsystemzyklen, die eine Erfassung und Auswertung für unterschiedliche Werkstückgeometrien oder Konturen zulassen.
Ergänzt werden diese Gruppen durch Sonderzyklen, die das Einrichten der Tastsysteme automatisieren.
Im Prinzip stehen für die manuellen Tastsystem-Funktionen ähnliche Funktionsgruppen zur Verfügung, die gewöhnlich für einfache Werkstückgeometrien und -konturen geeignet sind.
Der nachgeordnete Abschnitt zeigt eine Auswahl von Beispielen für typische Aufgaben und demonstriert die Abläufe von Zyklus oder Funktion.
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